10. Juni 2026 – Fahrradtour zum Spargelhof Bamme in Zibberick
(RWR) Noch ist Spargelzeit und wo könnte der Spargel besser und frischer sein als direkt vom Hof. Unser Ziel war heute der Spargelhof Bamme in Zibberick.
Start war der Rathausplatz in Tangerhütte und 14 Radler wollten heute mit dem Heimatverein die etwa 35 km lange Strecke nach Zibberick erkunden. Das Wetter war zum Radeln ganz in unserem Sinne.


Nach der Begrüßung und der Erläuterung durch unseren Touren-Verantwortlichen Albrecht Ehrmann ging es los in Richtung Mahlpfuhl, auf dem Radweg entlang der L31 nach Uchtdorf und weiter nach Sandbeiendorf. Wir bogen links ab auf den Wenddorfer Weg und fuhren entlang der Wiesen und des Waldes bis nach Wenddorf und erreichten dann auch bald Zibberick.
Hier hatten wir Gelegenheit von Herrn Bamme einiges zum Anbau des Königsgemüses aus erster Hand zu erfahren. Wir erhielten Informationen zur Geschichte der GbR, die bereits vor 20 Jahren gegründet wurde. Wie Herr Bamme uns erzählte, wird der Spargel mithilfe der Spargelspinne geerntet. Diese hebt die Folie und ermöglicht somit ein einfaches Ablaufen der Reihe. Die Körbe werden auch nicht mehr per Hand getragen, sondern das erledigt die Spinne. Somit ist es ganz einfach für die Erntehelfer die Reihe komplett abzugehen, ohne schwere Körbe zu tragen und ständig die Folie anzuheben und darunter zu suchen. Mit Schrittgeschwindigkeit fahren die Spargelspinnen ganz einfach selber durch die Reihen und müssen nur gelenkt werden. In dieser Saison hatte der Spargelhof Bamme ausreichend Erntehelfer, so dass die ca. 26 ha große Spargelfläche gut zu bewältigen ist.


So langsam rückt das Ende der Saison näher, voraussichtlich bis 19.06.2026 wird das Edelgemüse noch im Hofladen angeboten. Wir haben die Gelegenheit natürlich gleich genutzt und im Hofladen kräftig eingekauft.
Danach machten wir uns wieder auf und fuhren nach Mahlwinkel und haben am Sportplatz in der Sonne unser Picknick verbracht.

Fotos: Ria Weber
Die Rückfahrt führte von Mahlwinkel über Cobbel, Birkholz und wieder nach Tangerhütte.
Die nächste Fahrradtour am 24.06.2026 geht voraussichtlich nach Bittkau.
07. Juni 2026 – „Rendezvous“ im Gartenträume-Park, unterstützt von „Demokratie leben“ des Landkreises Stendal
(LL) Trotz des kühlen und windigen Wetters fanden zahlreiche Besucher den Weg in den Park. Unter dem Motto »Sehen« wurden viele Parks und Gärten bundesweit an diesem Wochenende mit Leben erfüllt. So auch in Tangerhütte und ein Spaziergang durch den Park war voller Genuss, eine Wohltat für das Auge und die Seele. Die Rhododendron sind zwar schon am verblühen, sie geben aber immer noch ein charakteristisches Bild im Park ab. Der mit Seerosen bewachsene Teich mit der Pergola, der berühmte Kunstguss-Pavillon und das Deckelvasen-Rondell sind zu jeder Jahreszeit sehenswert. Nicht zu vergessen ist der Wasserfall, der sich harmonisch in die Gartenarchitektur einfügt. Unser Park ist einfach sehenswert!




Unser stellvertretender Vorsitzender, Sven Biermann, eröffnete die Veranstaltung und dankte dem Bündnis der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Stendal, das für unser demokratieförderndes Projekt „Rendezvous im Gartentraum, Bürgercafé am Neuen Schloss“ Mittel zur Verfügung gestellt hat.





Unter dem Motto „Jung trifft Alt“ haben heute die jungen Vereinsmitglieder vom Verein „Kinderträume e.V. Tangerhütte“ sowie Schüler der 9. Klasse der Sekundarschule „Hinrich Brunsberg“ Tangermünde in der Remise des Neuen Schlosses das Zepter in die Hand genommen und die Gäste mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Das Projekt fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und stärkt die demokratischen Werte.


Auch der Eiswagen von Lobbes hat leckeres Eis auf der Kaffeewiese angeboten.
Ab 15.00 Uhr begeisterte die Magdeburger Funk-Jazz-Band „4steps“ das Publikum mit mal ganz anderer Musik – Funk Groove. Mit ihrer Sicht auf den Funk hat „4steps“ die Gäste in kollektives Hüftschwingen versetzt. An Posaune und Stimme war Markus Hensel zu hören, der in der Magdeburger Funkgemeinde seit vielen Jahren zu Hause ist. An der Gitarre stand Sascha Bondiek, der mit seinen funky Licks und Sounds für die richtige Flughöhe sorgt. Am Bass war der Tangerhütter Mohi Buschendorf gemeinsam mit Schlagzeuger Michael Klein, Solopauker der Magdeburger Philharmonie zu erleben und sie sorgten für das Fundament der Band und den unvergleichlichen 4stepsGroove.


Fotos: R. Weber, L. Ling
Viele Besucher nutzten auch die Möglichkeit sich im Neuen Schloss die ausgestellten Bilder anzusehen.
Es war wieder ein gelungener Nachmittag, der gut in der Bevölkerung ankam und angenommen wurde.
27. Mai 2026 – Radtour zum Campingplatz Bertingen
(RWR) Der Campingplatz in Bertingen ist bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in unserer Tourenplanung und heute war er mal wieder unser Ziel. Los ging es bei sonnigem Wetter auf dem Rathausplatz in Tangerhütte über Birkholz, Cobbel und Uetz nach Bertingen.

Den ersten Halt legten wir am idyllischem Spring nahe des Uetzer Sportplatzes ein.



Am Campingplatz angekommen, kehrten wir in die Gaststätte „Zum Indianer“ ein und wurden mit einem Imbiss und kühlen Getränken versorgt.
Anschließend nahm uns Häuptling „Weißer Stern“ alias Gerhard Müller auf eine Runde über den Platz mit.


Der Campingplatz feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. „Weißer Stern“ erzählte uns von der damaligen Idee auf einem Stück Land ein paar traditionelle Tipi-Zelte aufzubauen. Daraus ist Wirklichkeit geworden. Zwischenzeitlich gibt es diese Zelte nicht mehr und der Familiencampingplatz ist als Urlaubsdomizil im Wandel. Die Anforderungen an das Campen haben sich geändert und diesen Anforderungen will man auch gerecht werden.
Beliebte Plätzchen auf dem 12 ha großem Areal sind der Silbersee und die Rocky Mountains, die aus dem Aushub des Silbersees entstanden sind.


Es ist in den letzten Jahren viel Neues entstanden, ein idyllischer Naturcampingplatz fernab der Zivilisation, naturbelassen und trotzdem gibt es unzählige Freizeitangebote und Events für Groß und Klein.
Mit vielen neuen Informationen im Gepäck sind wir wieder auf die Räder gestiegen und nach La Porte gefahren. Das Speiseeis hier war köstlich.
Einige Mitfahrer haben den naturnahen Schwimmteich mit dem Outdoor Sportpark noch nicht gekannt, deshalb haben wir dort einen kurzen Halt eingelegt.



Fotos: Ria Weber
Zurück fuhren wir auf der Landstraße nach Mahlwinkel, entlang des Cobbel-Damms, nach Tangerhütte. Es war wieder ein schöner, interessanter Ausflug in die Natur.
22. Mai 2026 – Heimat- und Kulturverein Wolmirstedt zu Besuch in Tangerhütte
(RWR) An diesem sonnigen Nachmittag machten sich 23 Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Wolmirstedt e.V. auf den Weg, um den idyllischen Tangerhütter Park mit seinen Besonderheiten wie dem Deckelvasenrondell, dem Mausoleum und dem künstlichen Wasserfall zu entdecken.
Nach kurzer Begrüßung durch unseren stellvertretenden Vorsitzenden Sven Biermann nahm er die Gäste mit auf eine zweistündige Erkundungsrunde durch das Neue Schloss und den 12 ha großen Park. Selbst der Wasserfall war in Betrieb.
Danach gab es auf der Kaffeewiese am Neuen Schloss Kaffee und selbstgebackenen Kuchen für die Gäste aus Wolmirstedt. Im Gespräch wurde seitens der Gäste nochmals bekräftigt, einen Gegenbesuch nach Wolmirstedt zu unternehmen. Wir werden dieses Angebot gern im nächsten Arbeitsplan berücksichtigen.


Fotos: Ria Weber
03. Mai 2026 – Frühlingserwachen
(LL) Mit der traditionellen Veranstaltung „Frühlingserwachen“ wurde am Sonntag, den 03. Mai 2026 die diesjährige Veranstaltungssaison im Tangerhütter Gartenträume-Park eröffnet. Zuvor haben viele fleißige Hände die Gartenmöbel auf der Kaffeewiese platziert und bereits 13:30 Uhr kamen die ersten Gäste und freuten sich, dass es endlich wieder mit den Konzerten im Gartenträume-Park losgeht.
Für Kaffee und Kuchen sorgte ab 14.00 Uhr der Heimatverein.




Einen besonderen Höhepunkt erwartete die Besucher um 14.00 Uhr in der Beletage des Neuen Schlosses mit der Ausstellungseröffnung einer Bildergalerie von Künstlern aus Berlin, Halle, Bittkau und dem Tangermünder – Gymnasium. Diese Ausstellung kann noch bis September besucht werden, Anmeldungen bei Rainer Krause, Tel. 03935/211133.





Ab 15.00 Uhr haben die Alltagspoeten Friedrich & Wiesenhütter aus Berlin auf der Kaffeewiese hinter der Remise am Neuen Schloss die Besucher mit handgemachter Musik, erstklassigem Gitarrenspiel und humorvoller Moderation unterhalten. Das Duo erzählte in seinen Liedern mit Herz und Humor vom Leben, vom Alltag und von Menschen, die man kennt – berührend, augenzwinkernd und ehrlich.


Unser Vorsitzender Gerhard Borstell hat – wie erwartet – viele Interessierte auf seinem Parkspaziergang mitgenommen.

Die Landesinitiative Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt wurde an einem Informationsstand von Sven Biermann präsentiert. Er informierte auch über eine neue innovative digitale Anwendung, nämlich dem Gartenträume-Stempelpass, der den Parkbesuch spielerisch, informativ und nachhaltig erlebbar machen soll. Besucherinnen und Besucher können die Web-App kostenfrei und ohne Download direkt über www.gartentraeume-stempelpass.de nutzen. Der Tangerhütter Stadtpark ist mit drei Stempelstationen dabei.
Erstmalig war auch die Lebenshilfe mit einem Verkaufsstand von getöpferten Arbeiten auf der Kaffeewiese dabei.

Sven Biermann (v. links), Frank Jelitte, Normen Rentner

Fotos: K.-D. Mollenhauer, R. Weber
Die Veranstaltung fand großen Zuspruch und zahlreiche Gäste kamen aus Tangerhütte und Umgebung, um bei Kaffee, Kuchen und schöner Musik den Saisonstart der Konzertreihe zu genießen.
Wir hoffen, dass wir nach dem gelungenen Auftakt mit Hilfe weiterer Tangerhütter Vereine – wie in der Vergangenheit – die Konzerte im Gartenträume-Park kontinuierlich über die Sommermonate fortsetzen können.
23. April 2026 – Frühjahrsputz in der Remise
(LL) Auch zum diesjährigen Frühjahrsputz wurde in unserem Gartenträume-Cafè kräftig angepackt. Bereits um 9:30 Uhr trafen sich 16 motivierte und gut gelaunte Mitglieder des Heimatvereins um die Remise und Küche für das bevorstehende Frühlingserwachen und die Sommermonate vorzubereiten. Ausgestattet mit Eimer, Putztüchern und Besen wurden die Fenster und Türen, die Tische und Stühle sowie der Fußboden in der Remise geputzt. In der Küche wurde das Kaffeegeschirr gespült und wieder in die Edelstahlschränke eingeräumt. Alles ist wieder sauber.
Auch stand das Aufräumen des alten Küchenraumes des damaligen Pflegeheimes an, welcher sich in der letzten Zeit zu einer regelrechten „Rumpelkammer“ als Abstellraum für Diverses entwickelt hat. Jetzt finden unsere Gratenmöbel wieder übersichtlich Platz.



Nach zwei Stunden war die Arbeit geschafft. Nun gab es noch Kaffee und Kuchen als „Dankeschön“ an alle, die wieder bei dem Arbeitseinsatz mitgemacht und geholfen haben.


22. April 2026 – Fahrradtour nach Jerchel
(RWR) Am Treffpunkt trafen sich 20 Fahrradfreunde. Nach der Begrüßung durch Albrecht Ehrmann machten wir uns auf den Weg.


Wir fuhren zuerst in einer nicht enden wollenden Fahrradkette durch die Stadt, am Ortsausgang dann Richtung Grieben und in Scheeren legten wir eine kurze Rast ein. In Jerchel angekommen ging es gleich zur Gaststätte „Zum Amboss“ und dort wurden wir von der ältesten Gastwirtin der Region, Resi Müller, mit einer Brotzeit versorgt.


Anschließend hat uns Frau Eva-Maria Herbst, die Ortschronistin in Jerchel, viel Wissenswertes rund um den Ort erzählt, wir besuchten die Heimatstube und die Kirche. Danach fuhren wir zum Gutshaus, das als Gemeindehaus genutzt wird.




Die Heimfahrt führte uns durch den Wald nach Weißewarte, entlang des Tangers nach Tangerhütte. An der Schutzhütte bei Weißewarte haben wir noch einmal Halt gemacht.

Der Frühling ist da! Nicht nur die großen, kräftig gelben Korbblüten des Löwenzahns sind prächtig anzusehen, alles sprießt und grünt und die Natur wird wieder bunter. Es war eine schöne Fahrt in den Frühling. Auch die Fahrer mit Bio-Fahrrad sind gut mit der Wegwahl und Fahrgeschwindigkeit zurechtgekommen.
Die nächste Fahrradtour am 13.05.2026 geht nach Zibberick. Dort wollen wir den Spargelhof Bamme besuchen.
18./19. April 2026 – Wochenendfahrt zur Partnergemeinde Extertal
(LL) Es war wieder so weit, 44 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins Tangerhütte freuten sich auf ein erlebnisreiches Wochenende mit unserem Partnerverein „Heimat- und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld e.V.“ in Extertal.

Die langjährige Tradition der gegenseitigen Besuche soll fortgeführt werden und in diesem Jahr ist unser Heimatverein nach Extertal eingeladen, um die Partnerschaft zu festigen, gemeinsam Zeit zu verbringen und touristische Highlights zu erleben. Ein abwechslungsreiches und interessantes Programm wurde von Fred Pichnik und Rainer Krause ausgearbeitet.
Unsere Reise startet samstags mit dem Bus der Fa. Krüger und die Fahrerin Petra ist uns schon von vergangenen Reisen als sichere und umsichtige Busfahrerin bekannt.
In Extertal angekommen wurden wir vom Bürgermeister der Gemeinde Extertal Christian Sauter im Rathaus empfangen. Er würdigte die lebendige und freundschaftliche Partnerschaft zwischen den beiden Heimatvereinen, nicht nur das langjährige Engagement der Vereinsspitze um Gerhard Borstell, Rainer Krause und Sven Biermann, insbesondere auch die Verdienste der ehemaligen Schulleiter Fred Pichnik und Norbert Grewatsch hob er hervor. Ihnen wurden kleine Extertaler Gastgeschenke, stellvertretend für alle überreicht.


Nach der Begrüßung zeigte uns Julia Stein vom Partnerverein auf einem kleinen Stadtrundgang entlang der Mittelstraße die Kirche, den Apotheken-Brunnen, den Marktplatz, das alte Kino und den in den letzten Jahren entstandenen Park mit seinen Kunstobjekten.



Danach brachte uns der Bus auf den ca. 370 m hohen Hausberg die Hohe Asch, wo wir von den Vereinsmitgliedern mit Erbsensuppe und Getränken bestens versorgt wurden. Hier verweilten wir einige Zeit, genossen die Sonne und die Aussicht.


Am Nachmittag besuchten wir das Städtchen Bodenwerder mit dem kleinen, liebevoll ausgestatteten Münchhausen-Museum. Die ehrenamtliche Museumsleiterin Dr. Claudia Erler führte uns durch das Museum und gab uns ihr Wissen um die Recherchen zur Person und des Phänomens des Hieronymus von Münchhausen weiter. Dabei war ihr vordringliches Anliegen, das populäre Bild des sogenannten Lügenbarons zu revidieren, Münchhausen angemessen historisch in seine Zeit der Aufklärung zu verorten und dennoch den Zauber seiner Erzählungen beizubehalten. Witzig, scharfsinnig und äußerst kurzweilig unterhielt sie uns mit einer Mischung aus Geschichten-Erzählen und biografisch historischen Erläuterungen, die zum Nachdenken anregten und den Lügenbaron in einem ganz anderen Licht erscheinen ließen. Sehr nett gemacht, einfach lohnenswert. Vielen Dank für diese interessante Präsentation.


Auf dem kleinen Rundgang durch den Ort bei bestem Sonnenschein erinnern Skulpturen, Brunnen und Gedenktafeln an den berühmtesten Sohn der Stadt. Überall waren die Geschichten des Barons von Münchhausen gegenwärtig.



Im Stadt-Café-Lutz haben wir Kaffeepause gemacht, das Gehörte sacken lassen und unter anderen auch Münchhausentorte gegessen.

Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit Vertretern des Partnervereins in geselliger Runde. Es wurde an alte Zeiten erinnert, Anekdoten von früher erzählt, lustig verpackt und manch einer aus der Runde von dem Bauernpoeten Friedo Petig aus Lippe mit seinen Geschichten, die zugleich Gedichte sind, humorvoll, herzvoll und deftig aufs Korn genommen. Wir hatten Spaß dem Humoristen zuzuhören. Als nette Geste erhielten alle Teilnehmer aus Tangerhütte einen seiner ersten Bände der Erfolgsreihe DER LIPPER AN SICH geschenkt.


Klaus-Dieter Mollenhauer stellte die Aktivitäten des Tangerhütter Heimatvereins als Bildvortrag vor und Kerstin Langnaese brachte ihre Veeh-Harfe mit und spiele darauf verschiedene Stücke. Auch wurde am Abend gemeinsam gesungen. Selbst zu später Stunde wurden noch intensive Gespräche geführt – ein deutliches Zeichen für einen rundum gelungenen und anregenden Abend.
Am Sonntag um 9:00 Uhr ging es mit dem Bus in die Weser-Stadt Minden. Auch heute unterhielt uns Fred Pichnik auf der Fahrt mit interessanten Geschichten über Land und Leute im Lippischen Bergland.
Über die Glacisbrücke Minden überquerten wir zu Fuß die Weser und erreichten die Altstadt. Hier wurden wir von zwei Stadtführern empfangen und in zwei Gruppen erkundeten wir die untere Altstadt mit Dom, als Bischhofssitz zu Zeiten von Karl dem Großen, dem mächtigen Bau des Alten Rathauses, die schöne ehemalige Löwenapotheke, das schöne alte Haus Schmieding neben weiteren früheren herrschaftlichen Häusern und die obere Altstadt mit dem mächtigen Bau des alten Proviantmagazins von 1836 und der Martinikirche. Auch sind wir da oben einem Urgestein begegnet, dem Mindener Buttjer, eine von Künstler Paul Wedepohl geschaffene Statue, die sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Wahrzeichen Mindens entwickelt hat.






Nach einer kurzen Mittagspause im Restaurant auf dem Marktplatz fuhren wir zum Wasserstraßenkreuz Minden – dem größten Doppel-Wasserstraßenkreuz der Welt. Hier kreuzt der Mittellandkanal seit 1914 auf einer 341 m langen Brücke die Weser.
Bevor unsere Schleusenfahrt losging, hatten wir genügend Zeit im Informationszentrum einen Überblick über das imposante Bauwerk zu bekommen. Hier verschmelzen Technik, Geschichte und Natur zu einem einzigartigen Erlebnis.
Die zweistündige Fahrt auf der Weser und dem Mittellandkanal war ein Highlight für alle Teilnehmer und die Wasserbaukunst auch von Wasserseite aus sehr interessant zu bestaunen.






Fotos: R. u. K-D. Mollenhauer, L. Ling, R. Weber
Nach einer innigen Verabschiedung von den Extertalern traten wir die Heimfahrt an.
Zufrieden, mit touristischen und persönlichen Erlebnissen und vielen neuen Eindrücken im Gepäck, so kehrten wir am Sonntagabend nach Tangerhütte zurück.
Ein großes Dankeschön an unsere Busfahrerin Petra, die uns wieder sicher nach Hause gebracht hat.
Vielen Dank an die Organisatoren, die diese interessante Wochenendfahrt ermöglicht haben.
Wir machen uns jetzt schon Gedanken, wie wir unsere Freunde aus Extertal im nächsten Jahr touristisch und kulturell erfreuen können.
08. April 2026 – Radtour nach Demker
(RWR) Die erste Fahrradtour mit dem Heimatverein in diesem Jahr war eine gute Gelegenheit, zusammen einen erlebnisreichen Tag zu haben. Es war kalt – gerade mal 6 Grad – aber die Sonne lacht und es sind ja für den Tag 14-16 Grad angekündigt. Die Planung und Durchführung der Tour hat Vereinsmitglied Albrecht Ehrmann übernommen.
Am Treffpunkt haben sich 13 Fahrradfreunde eingefunden. Wir starteten unsere Tour durch die Stadt und fuhren Richtung Weißewarte entlang des straßenbegleitenden Radwegs der L 31. Etwa nach 4 – 5 km fuhren wir links in den Wald und legten unseren ersten Stopp ein. Albrecht Ehrmann erzählte uns über den zu Wehrmachtszeiten in diesem Wald existierenden Flugplatz, der 1937 zur Ausbildung erbaut wurde. Hier waren unter anderem das Fallschirm-Granatwerfer-Lehr-Bataillon und das Fallschirmjäger-Ergänzungsbataillon-3 stationiert. Gegen Kriegsende wurden hier noch in Kürze junge Soldaten für die Front ausgebildet. Leider existieren nur noch Fundamente der Gebäude und es ist schwer vorstellbar, dass rundum ca. 40 Baracken gestanden haben sollen. Er zeigte uns noch Fotografien von damaliger Zeit.
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Weiter fuhren wir durch Feld und Flur nach Weißewarte und auf dem Deich nach Köckte. Mit einem Abstecher in das verträumte Elversdorf erreichten wir gegen Mittag Demker wo wir gemütlich unser Picknick genossen. Gestärkt besuchten wir im Anschluss die Kirche, die extra für uns von Frau Teek aufgeschlossen wurde.




Fotos: Ria Weber
Der Rückweg führte uns wieder über Weißewarte, entlang des Tangers nach Tangerhütte.
Die nächste Fahrradtour am 22.04.2026 geht nach Jerchel.
16. März 2026 – Mitgliederversammlung
(LL) Am vergangenen Montag (16. März 2026) hatte der Heimatverein zur jährlichen Mitgliederversammlung ins Kulturhaus eingeladen.
Unser Vorsitzender Gerhard Borstell begrüßte alle Anwesenden zur Mitgliederversammlung und war begeistert, dass so viele Mitglieder Interesse an der Arbeit des Vereins zeigen, denn der Saal füllte sich schnell mit 70 Personen und es mussten kurzfristig noch Tische und Stühle herangeschafft werden.


Nach der Begrüßung wurde schweigend allen Verstorbenen des Heimatvereins gedacht. Anschließend wurde die Beschlussfähigkeit der Versammlung offiziell festgestellt.
Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Mollenhauer präsentierte den Bericht des Vorstands als eine sehr gelungene und interessante Zusammenfassung der Aktivitäten des Heimatvereins, der mit großem Interesse der Teilnehmer verfolgt wurde. Hier zeigt sich wieder einmal, wie viel der Heimatverein alljährlich leistet. Nicht nur die monatlichen Veranstaltungen um den Gartenträume-Park, auch die Arbeitseinsätze rund um das Neue Schloss, den Wasserfall und den historischen Objekten, die Partnerschaftspflege zur Partnergemeinde Extertal, viele andere Termine über das ganze Jahr verteilt, werden von den Mitgliedern geleistet. Klaus-Dieter Mollenhauer dankte nach seinem Vortrag allen Helfern, die sich beständig für den Heimatverein engagieren.


Der Finanzbericht für das vergangene Jahr wurde von unserer Kassenwartin Inge Harsdorf vorgetragen. Eine gute Buchführung seit vielen Jahren zahlt sich aus und so kann der Heimatverein auf eine solide Kassenführung und einen wohlüberlegten Haushalt zurückblicken. Inge Harsdorf freute sich, dass der solide Haushalt nur durch die Mitarbeit und Unterstützung der Mitglieder und Spender möglich war und dafür sprach sie ein großes Dankeschön aus.
So fiel auch der Bericht der Kassenprüfung durch Maria Mocha aus: lückenlose und transparente Buchführung sowie vollständige Belege wurden unserer Kassenwartin Inge Harsdorf bescheinigt.


Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Revisionskommission wurde die Berichterstattung beendet, der alte Vorstand entlastet und Vorschläge für den neuen Vorstand unterbreitet. Die langjährigen Mitglieder des alten Vorstandes Rosemarie Knoop und Udo Fluthwedel traten aus persönlichen bzw. Altersgründen nicht wieder für eine Neuwahl an. Für ihre langjährige Tätigkeit im Vorstand wurden die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder durch Gerhard Borstell mit einem Präsent geehrt.


Nach der Wahl der Wahlkommission wurden die einzelnen Mitglieder des neuen Vorstands in offener Abstimmung einstimmig gewählt:
- Vorsitzender: Gerhard Borstell
- 1. Stellvertreter: Sven Biermann
- 2. Stellvertreter: Ingo Kristin (neu)
erweiterter Vorstand:
- Kassenwartin: Inge Harsdorf
- Schriftführer: Klaus-Dieter Mollenhauer
- Beauftragter für Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Lutz Ling
- drei weitere Mitglieder als Beisitzer: Doris Lange (neu), Normen Rentner und Fritz Dittberner
Zum Abschluss gab Lutz Ling noch einige Ausführungen zur Entwicklung des Mitgliederbestandes. Der Heimatverein hat derzeit 90 Mitglieder. Die Zukunft des Heimatvereins kann nur gesichert werden, wenn sich mehr jüngere Mitglieder mit neuen Ideen und Einsatzbereitschaft für unseren Verein entscheiden. Mit Freude konnten wir in 2025/2026 drei Mitglieder vom Briester Verein, die sich um den Erhalt der Briester Kapelle bemühen und weitere sechs junge Mitglieder für den Verein gewinnen, sodass das Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder nun auf 71 Jahre gesenkt werden konnte.
Weiter stellte Lutz Ling noch den Arbeitsplan für 2026 vor, der jetzt im Internet heruntergeladen werden kann.
Vereinsmitglied Christiane Stiegler hatte noch ein besonderes Geschenk für den Heimatverein. Sie überreichte an Gerhard Borstell eine historische Architekten-Zeichnung von einem Teehäuschen zum Schlosspark zu Tangerhütte.


Fotos: K.-D. Mollenhauer, L. Ling
Bevor die diesjährige Jahreshauptversammlung offiziell vom Vorsitzenden Gerhard Borstell geschlossen wurde, hat er noch zwei „Geburtstagskinder“ zu ihren runden Geburtstagen geehrt und der gemütliche Teil der Veranstaltung wurde eingeleitet. Den kleinen Imbiss ließen sich alle Teilnehmer schmecken.
01. Februar 2026 – Aktualisierung unseres Internetauftritts
(LL) Sicher haben Sie schon bemerkt, dass unsere Webseite nicht im gewohnten Layout erscheint.
Diesen Schritt haben wir uns nicht leicht gemacht, aber unsere vorherige Webseite basierte auf einer Webseiten-Vorlage, die mit der aktuellen WordPress-Version (ein Content-Management-System, mit dem Webseiten erstellt werden können) und der aktuellen Skriptsprache nicht kompatible war. Ein Update auf die neusten Versionen war somit nicht gegeben.
Unsere Internetseite betreibt der Heimatverein nun schon zehn Jahre und Software verändert sich, um besser zu werden und den Entwicklungen am Markt Stand halten zu können. So werden Funktion innerhalb einer Software neu entwickelt oder verbessert. Die Optik muss zudem an technischen Fortschritt (mobile Geräte) angepasst werden. Nicht zu vergessen die kritischen Sicherheitsaspekte, die ebenfalls Updates erfordern. Deshalb war es auch für unsere Webseite unbedingt notwendig, auf die neusten Standards upzudaten.
Die Webseiten-Vorlage, die wir jetzt für unsere Internetseite benutzen, ist aktuell. Wir waren bestrebt, die gewohnte Seitenstruktur beizubehalten, damit Sie mühelos die für Sie interessanten Themen finden.
