Aktuelles 2026


9. September 2026 – Radtour zum Klärwerk Tangerhütte

(RWR) Am Treffpunkt Rathausplatz fanden sich 12 Fahrradfreunde ein. Gemeinsam fuhren wir zum Klärwerk, nördlich der Stadt am Stendaler Weg, das zum Wasserverband Stendal-Osterburg gehört. Hier warteten bereits unser Vorsitzender Gerhard Borstell und Herr Meyer, Mitarbeiter im Werk, auf uns, um uns die Funktionsweise der Kläranlage und die Schritte zur Behandlung von Abwasser zu erläutern.

Herr Meyer (l.) zeigt den jeweils veränderten Zustand des Abwassers nach den Behandlungsschritten in den Glasbehältern. Herr Borstell (r.)

Die Anlage wurde 2009 – 2011 gebaut und aktuell sind an die Anlage rund 9700 Einwohner aus Tangerhütte, Mahlwinkel, Mahlpfuhl, Birkholz, Kehnert, Uetz und Bertingen und weitere Orte angeschlossen. Per Pumpstationen in den Ortschaften wird das Abwasser zum Klärwerk über Rohrleitungen geleitet. Täglich fallen rund 700 m³ Abwasser an, davon 150 m³ aus Sammelgruben. Ein Teil des Abwassers wird per Druckleitung zum Lüderitzer Wasserwerk weitergeleitet, um eine bessere Auslastung des dortigen Klärwerkes zu erreichen.

Die Reinigung von kommunalem Abwasser erfolgt durch mechanische (Trennung vom Sand) und biologische Reinigungsprozesse (Trennung durch Mikroorganismen) und der Nachklärung, wo der Belebtschlamm im Nachklärbecken zum Boden absinkt und an der Oberfläche sauberes Wasser zurück bleibt. Dieses geklärte Wasser wird in den Tanger eingeleitet. Der Klärschlamm wird in großen Behältern gelagert.

Nach dieser praxisnahen und fachkundigen Führung durch die Anlage und mit viel neuem Wissen im Gepäck setzten wir unsere Tour entlang des Tangers fort.

Die Zeit der Mittagspause war ran und diese verbrachten wir im Wald an der Weißewarter Jagdhütte.

Fotos: Albrecht Ehrmann

Danach fuhren wir Richtung Weißewarte, über den Deich und entlang des neu restaurierten Fahrradwegs ging es wieder zurück nach Tangerhütte.

Die nächste Radtour am 23.09.2026 führt voraussichtlich nach Burgstall über Mahlpfuhl, durch den Wald in Richtung Schernebeck und dann nach Burgstall. Dort wollen wir in der Eisdiele Burgstall einkehren.


6. September 2026 – Sonntagsausflug nach Arendsee

(KDM) Beim zweiten Anlauf hat es mit dem traditionellen Sonntagsausflug des Heimatvereins endlich geklappt. Machte uns im Juli die brütende Hitze einen Strich durch die Rechnung, belohnte uns der Sonntagnachmittag mit angenehmen sommerlichen Temperaturen und reichlich Sonnenschein für die Tour nach Arendsee. 20 Heimatfreunde wandelten im westaltmärkischen Luftkurort auf den Spuren von Gustav Nagel. Mit fünf Fahrzeugen starteten wir um 13 Uhr frohgelaunt am Kulturhaus.

In Arendsee angekommen ging es zunächst zur Klosterruine, wo wir zu einer interessanten Führung bereits erwartet wurden. Das Kloster Arendsee ist ein Benediktinerinnen-Kloster, das 1183 von Markgraf Otto I. und seiner Ehefrau Adelheid gegründet wurde. Vom Klostergebäude selbst existieren heute nur noch einige Wände aus Backstein mit Fensteröffnungen, die die einstige Größe der Anlage noch erahnen lassen. Heute wird die Anlage gern für Theateraufführungen genutzt.

Die benachbarte Klosterkirche gilt als eine der größten Kirchen der Altmark und ist heute Pfarrkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Arendsee. Hier finden alljährlich Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen im Rahmen des Altmärkischen Musikfestes statt.

Ein kurzer Abstecher ins Heimatmuseum, das sich im ehemaligen Hospital auf dem Klostergelände befindet, endete die erste Etappe der Sonntagsfahrt.

Zur Stärkung bei Kaffee und Kuchen kehrten wir dann im Hotel Deutsches Haus ein, wo wir bestens bewirtet wurden.

Anschließend ging es dann entlang der herrlich gestalten Außenanlagen des Hotels Richtung Seeufer zum einstigen Domizil von Gustav-Nagel. Ein Förderverein hält das Erbe des unkonventionellen Naturmenschen, Wanderprediger und Lebensformer wach. Gustav Nagel, der von 1874 bis 1952 lebte, ist eine der bekanntesten und zugleich ungewöhnlichsten historischen Persönlichkeiten von Arendsee. Er legte sich mit allen gesellschaftlichen Systemen an, erfuhren wir bei der Führung. Aber er war auch sehr geschäftstüchtig und war damit einer der größten Steuerzahler in Arendsee. Seine Lebensphilosophie hat auch in unserer Zeit größte Aktualität. So propagierte er das Leben im Einklang mit der Natur, eine konsequent vegetarische Lebensweise und eine friedliche Lebensauffassung. Heute wäre er mit seinen Ansichten vielleicht ein erfolgreicher Influencer. Gewöhnungsbedürftig erscheint allerdings seine Rechtschreibung. Alles in kleinen Buchstaben und so geschrieben, wie es gesprochen wird. Der Förderverein des Areals mit Paradiesgarten hat sich das große Ziel gesetzt, den von Gustav Nagel geschaffenen Seetempel, von dem heute nur steinerne Treppe existiert, wieder aufzubauen. Neben der Finanzierung stehen hier vor allem bürokratischen Hürden im Weg. Schnell verging die Zeit am Ufer des malerischen Sees. Mit vielen neuen Eindrücken ging es am frühen Abend wieder zurück ins heimatliche Tangerhütte.

Fotos: Renate und Klaus-Dieter Mollenhauer

2. September 2026 – Frauenfrühstück

(RWR) Zum jährlichen Frauenfrühstück hat der Heimatverein in das Neue Schloss eingeladen. 26 Frauen sind der Einladung gefolgt und haben einen unterhaltsamen Vormittag verbracht.

Zu Beginn hat unser Vorsitzender Gerhard Borstell die Frauen begrüßt und sich bei allen für die geleisteten ehrenamtlichen Aktivitäten in unserem Verein bedankt. Es lag ihm am Herzen, allen Frauen, die in 2026 einen runden Geburtstag gefeiert haben zu ehren. Das Geburtstagsständchen spielte Rainer Krause auf seinem Keyboard und alle sangen mit.

Mit Blumen und der „Händlerkarte“ wurde Maritta Scholz beglückwünscht.
Rainer Krause spielte das Geburtstagsständchen

In angenehmer Atmosphäre bei reich gedecktem Tisch wurde gefrühstückt und geplaudert.

Das Frauenfrühstück ist natürlich eine gute Gelegenheit, über bestimmte Themen, die uns alle bewegen zu sprechen. So haben die Organisatoren die Apothekerin Ramona Zabel als kompetente Ansprechpartnerin im Umgang mit Medikamenten eingeladen. Viele von uns wenden regelmäßig Medikamente an wie Tabletten, Tropfen oder Salben. Bei falscher Anwendung wirken Medikamente nicht richtig und können schaden. Wertvolle Tipps zum Umgang und das richtige Lesen von Packungsbeilagen, die Erläuterungen zur Medikamenteneinnahme und die Entsorgung von nicht mehr benötigten oder überlagerten Altmedikamenten waren eine gelungene Auffrischung von Wissen und die praktischen Tipps fanden bei den Frauen großen Anklang.

Ramona Zabel erklärt den Aufbau der Packungsbeilage.

Fotos: Renate Mollenhauer, Ria Weber

Ein großes DANKE an das Organisationsteam, das mit dem Einkauf und den Vor- und Nachbereitungen beauftragt war.

Der Termin des vorweihnachtlichen Bastelnachmittags wurde einvernehmlich auf den 25.11.2026 verlegt.


26. August 2026 – Fahrradtour nach Rogätz

(RWR) Eine schöne Sommerradtour erlebten heute 10 Fahrradfreunde des Heimatvereins nach Rogätz. Bei angenehmen Temperaturen, allerdings mit kräftigem Wind aus südlicher Richtung, fuhren wir auf dem Radweg über Mahlpfuhl nach Uchtdorf. Dieses Mal nahmen wir von hier aus als Abkürzung den direkten Feldweg nach Wenddorf.

Dieser ließ sich trotz verschiedenen Sandkuhlen ganz gut befahren. Von Wenddorf fuhren wir auf der Straße nach Angern. Hier war unser erster Stopp, um in der ehemaligen Fleischerei Heydenreich die beliebte Bockwurst zu essen.

Nun waren die letzten 5 km bis nach Rogätz gut zu schaffen. In Rogätz kehrten wir bei Familie Schmidt im Restaurant ein und erlebten im Biergarten bei leckerem Essen eine entspannte Mittagspause.

Fotos: Ria Weber

Gegen 13.00 Uhr starteten wir wieder Richtung Tangerhütte. Vom Elberadweg aus hatten wir eine gute Sicht auf die Elbe, die im Moment sehr wenig Wasser führt.

Am Sandkrug fuhren wir nach Zibberick, nach Mahlwinkel , Uchtdorf und zurück nach Tangerhütte.

Die nächste Radtour am 09.09.2026 führt in die nähere Umgebung. Ein Besuch des Tangerhütter Klärwerkes ist eingeplant.


22. August 2026 – Grillabend

(RWR) Auch in diesem Jahr lud der Heimatverein Tangerhütte seine Mitglieder wieder zu einem Grillabend an der Remise des Neuen Schlosses ein. Froh gelaunt sind 46 Mitglieder der Einladung gefolgt um einen netten und entspannten Abend in Gesellschaft zu verbringen. Der Himmel war zwar bedeckt und ab und an fielen vereinzelt Tropfen auf die Erde, aber das machte der Stimmung keinen Abbruch.

Ortsbürgermeister Daniel Wegner (l.) mit dabei

Unsere Grillmeister Jürgen, Uwe und Ingo gaben wieder ihr Bestes und brutzelten leckere Bratwürste, Steaks, Grillkäse und Hähnchenspieße.

Unser Vereinsvorsitzender Gerhard Borstell würdigte noch das aktive Vereinsmitglied Jürgen Zabel nachträglich zum runden Geburtstag.

In netter Runde, bei anregenden Gesprächen verbrachten wir an diesem Abend ein paar abwechslungsreiche Stunden.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Rainer, Phil &Kids und Grit mit einem abwechslungsreichem Repertoire. Auch Vereinsmitglied Normen zeigte sich an Gitarre souverän und komplettierte das Musik-Trio. Die zahlreichen Teilnehmer erlebten einen wunderbaren Samstag-Abend. Dem Vorbereitungsteam auch eine herzliches Dankeschön!

Normen und Phil
Phil
Grit musiziert mit viel Gefühl

Fotos: Ria Weber, K.-D. Mollenhauer


16. August 2026 – Pavillonkonzert

(KDM) Der nächtliche Regen sorgte am Sonntagnachmittag für ideale Bedingungen für das Pavillonkonzert. Bei angenehmen 26 Grad und den schattigen Plätzen vorm gusseisernen Pavillon konnten die Besucher den musikalischen Nachmittag in vollen Zügen genießen. Doch vor dem Vergnügen stand im Vorfeld erst einmal jede Menge Arbeit an. Bereits um 11 Uhr hatten sich zahlreiche fleißige Helfer eingefunden, um Tische, Stühle und den Pavillon für den Kuchenverkauf vom Neuen Schloss zum Konzertplatz zu fahren und aufzubauen. Weitere Helfer kamen am Nachmittag dazu.

Fleißige Helfer bauen Tische und Stühle auf.
Der Pavillon bekommt seinen letzten Schliff.

In der Küche wurde der frisch zubereitete Kaffee in Isolierbehälter gefüllt und der Kuchen portioniert. Am Verkaufsstand wurde dann alles ansprechend präsentiert und zum Kauf angeboten. Den Besuchern hat es sichtlich geschmeckt, denn am Ende der Veranstaltung blieb kaum etwas übrig. Mit dabei war auch das Gastro-Team aus Tangerhütte mit kühlen Getränken und Lobbes Eiswagen.

Das Kuchenbuffet steht, jetzt kann es losgehen.
Eine riesige Kuchenauswahl steht für die Gäste bereit.
Kühle Getränke gab es beim Gastro-Team Tangerhütte.
… sehr beliebt der Eiswagen von Lobbes …

Für den musikalischen Teil des Nachmittags zeichneten ab 15 Uhr die Stendaler Rolandmusikanten verantwortlich. Sie unterhielten ihr Publikum mit flotter Blasmusik. Es war eine Mischung aus traditionellen Stücken, Evergreens und Musicalmelodien. Die Gäste schunkelten zu bekannten Klängen und belohnten die Musiker mit kräftigem Beifall. Während der Pausen der Musiker unterhielt der Vereinsvorsitzende Gerhard Borstell das Publikum mit humoristischen Einlagen. Nicht fehlen dabei durften einige Gedichte des Komikers Heinz Erhardt.

Die Stendaler Rolandmusikanten
Eine Kuchenpause war den Musikern gegönnt.
Gerhard Borstell unterhielt das Publikum mit lustigen Gedichten.


Mehr als 500 Euro an Spenden kamen in diesem Jahr zum Erhalt des Pavillons und weiterer Einrichtungen des Stadtparks an Spenden zusammen. Mit Unterstützung von Magdalena Netzband zog der Vereinsvorsitzende mit seiner markanten ledernen Aktentasche durchs Publikum und bat um eine Spende. Das Pavillonkonzert ist inzwischen eine feste Größe im Veranstaltungskalender des Heimatvereins und lockt zahlreiche Besucher aus nah und fern in den Gartenträumepark nach Tangerhütte.


Während die Gäste des Nachmittags den Heimweg antraten, war für die Aktiven des Heimatvereins und zahlreicher Helfer noch kein Feierabend in Sicht. Der Kuchenpavillon musste wieder abgebaut, Tische und Stühle verladen und im Neuen Schloss eingelagert werden. Dann war auch Gelegenheit, sich bei einem Bier oder Radler zu entspannen und den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen.

Fotos: K.-D. Mollenhauer

12. August 2026 – Fahrradtour zum Hollerbuschhof

(RWR) Auf dem Rathausplatz haben sich 14 Fahrradfreunde eingefunden. Unsere Tour führte uns über Schönwalde und Stegelitz nach Groß Schwarzlosen zum Bio-Kräuterhof Hollerbusch. Hier wurden wir von der Biobäuerin Frau Nikolaus erwartet und nach der persönlichen Vorstellung fuhren wir gemeinsam mit dem Fahrrad zum Feld, wo die Kräuter angebaut werden. Die Haupternte ist bereits abgeschlossen.

Alle Kräuter werden aus eigenen Stecklingen oder Biosaatgut vermehrt, aufgezogen, per Hand gepflanzt und gepflegt. Wie Frau Nikolaus erzählte, ist es ihr eine Freude jedes Frühjahr ihren „Pflanzenkindergarten“ – die Jungpflanzenanzucht – zu betreuen, um dann die kräftigen Jungpflanzen schließlich im Frühsommer auf das Feld zu pflanzen.

Etwa alle drei Jahre wird der Staudenbestand erneuert, dazu kommen noch jedes Jahr eine Vielzahl einjähriger Kräuter dazu. Das Ganze ist dann, besonders im Sommer, ein Fest für die Augen, die Nase und für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.
Frau Nikolaus ist überzeugt, dass die sehr persönliche Betreuung der Pflanzen – das Hacken mit dem Pferd und mit der Hand, das Ernten mit der Handsichel, sich sehr positiv auf die Qualität der Kräuter auswirkt. Alle Kräuter werden handgeflückt, werden gleich getrocknet so dass die pflanzeneigenen Aromastoffe best möglichst erhalten bleiben.

Zurück auf dem Hof zeigte uns Frau Nikolaus die Trocknungsräume und erläuterte die Verfahrensweise bis der Kräutertee in die Tüte kommt. In dem kleinen Verkaufsraum haben wir ausgefallene Teemischungen kaufen können.

Der Abschluss unseres Besuches war das Picknick unter großen Bäumen, ein schattiges Plätzchen, das für uns liebevoll hergerichtet wurde.

Fotos: Ria Weber

Die Rückfahrt führte uns durch Klein Schwarzlosen, durch Feld und Flur bis zum Lüderitzer Tanger. Von dort ging es weiter nach Schönwalde zurück nach Tangerhütte.

Die nächste Fahrradtour am 26.08.2026 führt uns nach Rogätz.


8. August 2026 – Arbeitseinsatz Pavillon

(KDM) In einer Woche ist es wieder soweit. Der Heimatverein lädt zum Pavillonkonzert ein. Höchste Zeit, den historischen Schatz im Stadtpark für den musikalischen Höhepunkt des Jahres standesgemäß herauszuputzen. Mit Bürsten, Druckreiniger, Besen und Gartengerät machten sich Mitglieder und Freunde des Heimatvereins am Samstagvormittag ans Werk. Der Schmutz, der sich im Laufe der Zeit angesammelt hatte, wurde sorgsam entfernt. Auch der gepflasterte Boden des Bauwerks kann sich wieder sehen lassen. Die umliegenden Rasenflächen und der Weg wurden von Laub und kleinen Holzresten befreit. Nach zwei Stunden war alles geschafft und die fleißigen Helfer blickten zufrieden auf das Ergebnis. Der gusseiserne Pavillon kann seine Gäste jetzt gebührend empfangen. Nach dem erfolgreichen Einsatz konnten sich die Helfer bei Bockwurst und einem erfrischenden Getränk stärken.

Fotos: K.-D. Mollenhauer

2. August 2026 – Musikalischer Nachmittag im Gartenträumepark

(KDM) Zum musikalischen Nachmittag hatte der Heimatverein bei angenehmen sommerlichen Temperaturen am Sonntag eingeladen. Bereits weit vor 14 Uhr waren die Plätze an den Tischen auf der schattigen Wiese neben dem Neuen Schloss gut besetzt. Sehr zur Freude der Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr der Tangerstadt, die an diesem Tag ihre Gäste mit leckeren Kuchen und Kaffee bewirteten. Dass es allen bestens geschmeckt hat, ließ sich am schnellen Abnehmen der Bestände verfolgen. Wer lieber eine kühle Erfrischung wollte, den zog es an den Eiswagen der Firma Lobbes, der bei den Veranstaltungen des Heimatvereins eine feste Größe ist.

Die Kaffeewiese war gut besucht
Eine beliebte Erfrischung am Eiswagen der Firma Lobbes
Andrang beim Kaffee- und Kuchenverkauf

Pünktlich um 15 Uhr eröffnete Sven Biermann, 2. Vorsitzender des Heimatvereins, den musikalischen Teil des Nachmittags im Gartenträumepark. Den bestritt André Wiechert aus Magdeburg. Angereist mit seiner Gitarre bot er seinem Publikum handgemachte Musik und begeisterte zudem mit seiner Stimme. Dargeboten wurden Coversongs der vergangenen Jahrzehnte in den verschiedensten Stilrichtungen von vielen bekannten Interpreten. Die Palette reichte dabei von gefühlvollen Balladen, Country- und Rockmusik bis hin zu Schlagern und Ostrock-Melodien. Die Songs von Smokey, Neil Young, Bruce Springstin, Karat oder auch Howard Carpendale kamen beim Publikum bestens an und animierten zum Mitsingen.

André Wiechert (l.) und Sven Biermann (r.)
André Wiechert

Fotos: K.-D. Mollenhauer

Im Laufe des Nachmittags mussten die fleißigen Helfer immer wieder Nachschub an Sitzgelegenheiten in Form von Biertischgarnituren heranschaffen, denn die aufgestellten Tische und Stühle reichten nicht aus.

Das Programm kam bei den Besuchern bestens an. Auch bei den Zugaben waren fast alle Plätze noch besetzt.

Viele Besucher machten auch einen Rundgang durch die Beletage des Neuen Schlosses, wo eine Bilderausstellung zum Betrachten einlud.

Während der Veranstaltung konnten wir auch liebe Gäste aus der Partnergemeinde Extertal-Bösingfeld begrüßen. Eine kleine Delegation von Vertretern der Kommunalpolitik weilte zu Gesprächen in der Tangerstadt und wurde von Sven Biermann zu einem Rundgang durch den Gartenträumepark eingeladen. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen waren vom Stadtpark mit seinen Sehenswürdigkeiten und der bestens besuchten Veranstaltung begeistert.


22. Juli 2026 – Fahrradtour nach Angern

(RWR) Die Fahrradfreunde des Heimatvereins haben sich heute aufgemacht und sind nach Angern geradelt. Die Route führte über Mahlphul, Uchtdorf und Wenddorf. In Angern gab es in der Fleischerei Heydenreich einen kleinen Imbiss. Die Bockwurst war wirklich lecker.
Nach der Stärkung machten wir noch einen kleinen Abstecher zur neuen Genussscheune und zum ehemaligen Krepebad.
Zurück fuhren wir über Feld- und Waldwege nach Zibberick, Mahlwinkel, Uchtdorf und nach Tangerhütte.

Die Stendaler Gäste, die sich erstmals einer Radtour des Heimatvereins angeschlossen haben, waren von der für sie unbekannten Gegend rund um Tangerhütte und Angern angetan und gaben ein positives Feedback.


12. Juli 2026 – Picknick im Gartentraum

(KDM) Das Wetter spielte perfekt mit – Sonnenschein und angenehme sommerliche Temperaturen. Da waren die Plätze zum „Picknick im Gartentraum“, zudem der Heimatverein eingeladen hatte, schnell besetzt. Der stellv. Vorsitzender unseres Heimatvereins – Sven Biermann – eröffnete die Veranstaltung.

Für das leibliche Wohl zeichnete diesmal der Verein „L³ – ländlich, lebendig, lebenswert e.V.“ verantwortlich. Die Veranstaltung war eine gute Gelegenheit für die engagierten Mitstreiter des noch jungen Vereins, seine Arbeit und seine Ziele einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das vielfältige kulinarische Angebot mit Kaffee, Kuchen, Crêpes und erfrischenden Getränken fand bei den Parkbesuchern großen Anklang und trug zu einem gelungenen Nachmittag in besonderer Atmosphäre bei.

Und es gab an diesem Sonntagnachmittag noch etwas Neues – nämlich die Einladung zu gemeinsamen Spielen. Ob Brettspiele, Malen und Basteln im schattigen Zelt auf der Wiese, Gespräche oder das Kennenlernen neuer Menschen – das Picknick zeigte, wie wichtig solche Veranstaltungen für das Miteinander in der Region sind. Zudem bot der Nachmittag eine gute Gelegenheit, zwanglos miteinander ins Gespräch zu kommen.

Für Livemusik sorgte das Duo „Green Valley“ aus Jävenitz in der westlichen Altmark. Für Roland Born und Olaf Vetter war dies nicht der erste Auftritt im Stadtpark. Gern folgten sie der erneuten Einladung des Tangerhütter Heimatvereins und begeisterten das Publikum mit zwei unterhaltsamen Stunden mit Irish Folk, Oldies und Evergreens.

Fotos: K.-D. Mollenhauer

Gerhard Borstell, Vorsitzender des Heimatvereins, führte interessierte Besucher durch den Gartenträumepark. Regen Zuspruch fand auch die Bilderausstellung in der Beletage des Neuen Schlosses.



08. Juli 2026 – Fahrradtour zum Wasserwerk nach Groß Schwarzlosen

(RWR) Bei angenehmen Temperaturen begaben sich 16 Fahrradfreunde des Heimatvereins entlang der Stendaler Straße nach Schönwalde. Von dort fuhren wir über den Altmarkrundkurs – entlang von Feldern und Wiesen – nach Stegelitz und weiter nach Groß Schwarzlosen.

Unser Ziel ist heute ein Besuch im dortigen Wasserwerk, denn von hieraus werden rund 20.000 Einwohner mit Trinkwasser beliefert. Wir wurden am Wasserwerk vom Bereichsleiter Herrn Segelitz erwartet und er nahm uns mit auf eine Erkundungsrunde durch den Betrieb. Anschaulich erläuterte er uns die Trinkwasseraufbereitung von der Quelle (10 Brunnen) in Schernebeck über die Filteranlagen im Wasserwerk, über den Hochbehälter in Hüselitz bis zur Bereitstellung in der heimischen Küche. Viele Fragen von interessierten Teilnehmern wurden beantwortet und Herr Segelitz fasste zum Abschluss zusammen, dass unser Versorgungsbereich in einer komfortablen Situation ist, eine Wasserhärte von ca. 4° dH hat und der Grundwasserspiegel stabil ist.

Herr Segelitz (l.) zeigt eine Probe Filtersand und erklärt die Unterschiede zum herkömmlichen Kies.

Nach dem interessanten Vormittag ging es weiter in Richtung Lüderitz und im Bistro Hoyer verbrachten wir auf der Terrasse unsere Mittagspause bei leckerem Imbiss. Gestärkt stiegen wir wieder auf die Räder, fuhren auf dem Feldweg von Groß Schwarzlosen nach Schernebeck und genossen die Schönheit unserer Altmark. Von dort fuhren wir durch den Wald und machten an dem idyllischen Biotop zwischen Schernebeck und Mahlphul nochmal Halt.

Fotos: Wilma Schneider, Ria Weber

Gegen 15.00 Uhr erreichten wir wieder Tangerhütte.

Die nächste Radtour am 22.07.2026 führt voraussichtlich nach Angern.


24. Juni 2026 – Fahrradtour nach Bittkau

(RWR) Auf Grund der hohen Temperaturen von fast 30 Grad haben sich nur 7 Radler entschlossen mit auf Tour zu gehen. Die Fahrradroute führte über Birkholz, Cobbel, Ringfurth und entlang des Elbradwegs nach Bittkau. Dort kehrten wir in Kathrins Eiscafé ein und verbrachten mit einem kleinen Imbiss und Eis die Mittagspause. Die Rücktour führte über Scheeren nach Tangerhütte.

Unsere nächste Radtour am 08.07.2026 führt nach Groß Schwarzlosen zum Wasserwerk.


20. Juni 2026 – Besuch der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur – Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. (DGGL)

(RWR) An diesem heißen Samstag – das Thermometer zeigte 32 Grad an – hat sich der Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. der DGGL auf den Weg in die Altmark gemacht. Die Exkursion führte zu den Gutsparks Schönhausen und Briest. Anschließend war auch ein Abstecher zum Stadtpark Tangerhütte eingeplant. Die Gäste aus Halle trafen gegen 16:00 Uhr am Neuen Schloss ein und wurden von unserem Vereinsvorsitzenden Gerhard Borstell und dessen Stellvertreter Sven Biermann in Empfang genommen. In der angenehm kühlen Remise war die Kaffeetafel bereits gedeckt und die Gäste gönnten sich erst mal eine Verschnaufpause bei Kaffee und Kuchen.

Wie von den Gästen zu erfahren war, hat die DGGL zum Ziel die Förderung der Gartenkunst und Landschaftskultur in ihren Bereichen Naturschutz, Landschaftspflege, Freiraumentwicklung und Landschaftsarchitektur zur nachhaltigen Sicherung einer lebenswerten räumlichen Umwelt. In diesem Sinne setzt sich die DGGL dafür ein, Natur und Landschaft langfristig in ihrer Vielfalt, Eigenart und Schönheit und in ihrer Leistungsfähigkeit zu sichern und zu entwickeln sowie künstlerisch gestaltete Freiräume zu erhalten und zu schaffen.

Der Verein arbeitet an verschieden Projekten, so zum Beispiel das Initiativbündnis Historische Gärten im Klimawandel und die Gäste folgten mit großem Interesse Gerhard Borstell durch den zwölf Hektar großen idyllischen Stadtpark, den Franz Wagenführ – damaliger Gründer und Besitzer der hiesigen Eisengießerei – ab 1873 anlegen ließ. Im Stadtpark gab viel zu sehen, das Deckelvasenrondell, der als „Teehäuschen“ bekannte Kunstgusspavillon, der in der Eisengießerei gefertigt und 1889 auf der Pariser Weltausstellung mit einer Goldmedaille prämiert wurde und nicht zu vergessen der Wasserfall, der im letzten Jahr wieder in Betrieb genommen werden konnte.

Fotos: Sven Biermann, Ria Weber

Die Parkführung war wieder interessant und humorvoll von unserem Vorsitzenden erlebbar gemacht und die Gäste haben viel neues Wissen und Eindrücke mit nach Hause genommen.


16. Juni 2026 – Arbeitseinsatz im Neuen Schloss

(LL) Zu einem kurzfristigen Arbeitseinsatz hat der Vorstand am heutigen Dienstag ins Neue Schloss eingeladen.
Bereits in der letzten Woche haben die Vorstandsmitglieder Normen Rentner und Ingo Kirstin die seit längerer Zeit notwendigen Maurerarbeiten am Fußboden der alten Schlossküche in Angriff genommen und haben die durch Rückbauarbeiten vorhandenen Betonschäden und Löcher im Boden geschlossen. Fast eine Tonne Beton ist verbaut worden und endlich ist der Raum wieder voll nutzbar.

Die Gartenmöbel wurden gereinigen und konnten nun ordentlich in dem Raum gestapelt werden. Weitere Arbeiten waren das Säubern von Abstellräumen und das Aufstellen von Regalen. Die Frauen freuten sich sehr über den neuangeschafften Geschirrspüler, der in den nächsten Tagen in Betrieb genommen werden soll.

Insgesamt war nicht nur das Arbeitsergebnis zufriedenstellend sondern auch die gemeinsame Arbeit verschaffte allen Mitgliedern ein schönes Gemeinschaftserlebnis und die Zufriedenheit über das Geleistete. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, die heute dabei waren. Als Dankeschön gab es Kaffee und Kuchen.

Fotos: Ria Weber

10. Juni 2026 – Fahrradtour zum Spargelhof Bamme in Zibberick

(RWR) Noch ist Spargelzeit und wo könnte der Spargel besser und frischer sein als direkt vom Hof. Unser Ziel war heute der Spargelhof Bamme in Zibberick.

Start war der Rathausplatz in Tangerhütte und 14 Radler wollten heute mit dem Heimatverein die etwa 35 km lange Strecke nach Zibberick erkunden. Das Wetter war zum Radeln ganz in unserem Sinne.

Treffpunkt Rathausplatz
Albrecht Ehrmann (links) stellt die Tour vor

Nach der Begrüßung und der Erläuterung durch unseren Touren-Verantwortlichen Albrecht Ehrmann ging es los in Richtung Mahlpfuhl, auf dem Radweg entlang der L31 nach Uchtdorf und weiter nach Sandbeiendorf. Wir bogen links ab auf den Wenddorfer Weg und fuhren entlang der Wiesen und des Waldes bis nach Wenddorf und erreichten dann auch bald Zibberick.

Hier hatten wir Gelegenheit von Herrn Bamme einiges zum Anbau des Königsgemüses aus erster Hand zu erfahren. Wir erhielten Informationen zur Geschichte der GbR, die bereits vor 20 Jahren gegründet wurde. Wie Herr Bamme uns erzählte, wird der Spargel mithilfe der Spargelspinne geerntet. Diese hebt die Folie und ermöglicht somit ein einfaches Ablaufen der Reihe. Die Körbe werden auch nicht mehr per Hand getragen, sondern das erledigt die Spinne. Somit ist es ganz einfach für die Erntehelfer die Reihe komplett abzugehen, ohne schwere Körbe zu tragen und ständig die Folie anzuheben und darunter zu suchen. Mit Schrittgeschwindigkeit fahren die Spargelspinnen ganz einfach selber durch die Reihen und müssen nur gelenkt werden. In dieser Saison hatte der Spargelhof Bamme ausreichend Erntehelfer, so dass die ca. 26 ha große Spargelfläche gut zu bewältigen ist.

Herr Bamme (rechts) im Gespräch mit Teilnehmern
Erntehelferinnen sortieren den geernteten Spargel

So langsam rückt das Ende der Saison näher, voraussichtlich bis 19.06.2026 wird das Edelgemüse noch im Hofladen angeboten. Wir haben die Gelegenheit natürlich gleich genutzt und im Hofladen kräftig eingekauft.

Danach machten wir uns wieder auf und fuhren nach Mahlwinkel und haben am Sportplatz in der Sonne unser Picknick verbracht.

Picknick in Mahlwinkel
Fotos: Ria Weber

Die Rückfahrt führte von Mahlwinkel über Cobbel, Birkholz und wieder nach Tangerhütte.

Die nächste Fahrradtour am 24.06.2026 geht voraussichtlich nach Bittkau.


07. Juni 2026 – „Rendezvous“ im Gartenträume-Park, unterstützt von „Demokratie leben“ des Landkreises Stendal

(LL) Trotz des kühlen und windigen Wetters fanden zahlreiche Besucher den Weg in den Park. Unter dem Motto »Sehen« wurden viele Parks und Gärten bundesweit an diesem Wochenende mit Leben erfüllt. So auch in Tangerhütte und ein Spaziergang durch den Park war voller Genuss, eine Wohltat für das Auge und die Seele. Die Rhododendron sind zwar schon am verblühen, sie geben aber immer noch ein charakteristisches Bild im Park ab. Der mit Seerosen bewachsene Teich mit der Pergola, der berühmte Kunstguss-Pavillon und das Deckelvasen-Rondell sind zu jeder Jahreszeit sehenswert. Nicht zu vergessen ist der Wasserfall, der sich harmonisch in die Gartenarchitektur einfügt. Unser Park ist einfach sehenswert!

Unser stellvertretender Vorsitzender, Sven Biermann, eröffnete die Veranstaltung und dankte dem Bündnis der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Stendal, das für unser demokratieförderndes Projekt „Rendezvous im Gartentraum, Bürgercafé am Neuen Schloss“ Mittel zur Verfügung gestellt hat.

Unter dem Motto „Jung trifft Alt“ haben heute die jungen Vereinsmitglieder vom Verein „Kinderträume e.V. Tangerhütte“ sowie Schüler der 9. Klasse der Sekundarschule „Hinrich Brunsberg“ Tangermünde in der Remise des Neuen Schlosses das Zepter in die Hand genommen und die Gäste mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Das Projekt fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und stärkt die demokratischen Werte.

Auch der Eiswagen von Lobbes hat leckeres Eis auf der Kaffeewiese angeboten.


Ab 15.00 Uhr begeisterte die Magdeburger Funk-Jazz-Band „4steps“ das Publikum mit mal ganz anderer Musik – Funk Groove. Mit ihrer Sicht auf den Funk hat „4steps“ die Gäste in kollektives Hüftschwingen versetzt. An Posaune und Stimme war Markus Hensel zu hören, der in der Magdeburger Funkgemeinde seit vielen Jahren zu Hause ist. An der Gitarre stand Sascha Bondiek, der mit seinen funky Licks und Sounds für die richtige Flughöhe sorgt. Am Bass war der Tangerhütter Mohi Buschendorf gemeinsam mit Schlagzeuger Michael Klein, Solopauker der Magdeburger Philharmonie zu erleben und sie sorgten für das Fundament der Band und den unvergleichlichen 4stepsGroove.

Fotos: R. Weber, L. Ling

Viele Besucher nutzten auch die Möglichkeit sich im Neuen Schloss die ausgestellten Bilder anzusehen.

Es war wieder ein gelungener Nachmittag, der gut in der Bevölkerung ankam und angenommen wurde.


27. Mai 2026 – Radtour zum Campingplatz Bertingen

(RWR) Der Campingplatz in Bertingen ist bereits seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in unserer Tourenplanung und heute war er mal wieder unser Ziel. Los ging es bei sonnigem Wetter auf dem Rathausplatz in Tangerhütte über Birkholz, Cobbel und Uetz nach Bertingen.

Den ersten Halt legten wir am idyllischem Spring nahe des Uetzer Sportplatzes ein.

Am Campingplatz angekommen, kehrten wir in die Gaststätte „Zum Indianer“ ein und wurden mit einem Imbiss und kühlen Getränken versorgt.
Anschließend nahm uns Häuptling „Weißer Stern“ alias Gerhard Müller auf eine Runde über den Platz mit.

Der Campingplatz feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. „Weißer Stern“ erzählte uns von der damaligen Idee auf einem Stück Land ein paar traditionelle Tipi-Zelte aufzubauen. Daraus ist Wirklichkeit geworden. Zwischenzeitlich gibt es diese Zelte nicht mehr und der Familiencampingplatz ist als Urlaubsdomizil im Wandel. Die Anforderungen an das Campen haben sich geändert und diesen Anforderungen will man auch gerecht werden.
Beliebte Plätzchen auf dem 12 ha großem Areal sind der Silbersee und die Rocky Mountains, die aus dem Aushub des Silbersees entstanden sind.

Es ist in den letzten Jahren viel Neues entstanden, ein idyllischer Naturcampingplatz fernab der Zivilisation, naturbelassen und trotzdem gibt es unzählige Freizeitangebote und Events für Groß und Klein.
Mit vielen neuen Informationen im Gepäck sind wir wieder auf die Räder gestiegen und nach La Porte gefahren. Das Speiseeis hier war köstlich.
Einige Mitfahrer haben den naturnahen Schwimmteich mit dem Outdoor Sportpark noch nicht gekannt, deshalb haben wir dort einen kurzen Halt eingelegt.

Fotos: Ria Weber

Zurück fuhren wir auf der Landstraße nach Mahlwinkel, entlang des Cobbel-Damms, nach Tangerhütte. Es war wieder ein schöner, interessanter Ausflug in die Natur.


22. Mai 2026 – Heimat- und Kulturverein Wolmirstedt zu Besuch in Tangerhütte

(RWR) An diesem sonnigen Nachmittag machten sich 23 Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Wolmirstedt e.V. auf den Weg, um den idyllischen Tangerhütter Park mit seinen Besonderheiten wie dem Deckelvasenrondell, dem Mausoleum und dem künstlichen Wasserfall zu entdecken.


Nach kurzer Begrüßung durch unseren stellvertretenden Vorsitzenden Sven Biermann nahm er die Gäste mit auf eine zweistündige Erkundungsrunde durch das Neue Schloss und den 12 ha großen Park. Selbst der Wasserfall war in Betrieb.


Danach gab es auf der Kaffeewiese am Neuen Schloss Kaffee und selbstgebackenen Kuchen für die Gäste aus Wolmirstedt. Im Gespräch wurde seitens der Gäste nochmals bekräftigt, einen Gegenbesuch nach Wolmirstedt zu unternehmen. Wir werden dieses Angebot gern im nächsten Arbeitsplan berücksichtigen.

Fotos: Ria Weber

03. Mai 2026 – Frühlingserwachen

(LL) Mit der traditionellen Veranstaltung „Frühlingserwachen“ wurde am Sonntag, den 03. Mai 2026 die diesjährige Veranstaltungssaison im Tangerhütter Gartenträume-Park eröffnet. Zuvor haben viele fleißige Hände die Gartenmöbel auf der Kaffeewiese platziert und bereits 13:30 Uhr kamen die ersten Gäste und freuten sich, dass es endlich wieder mit den Konzerten im Gartenträume-Park losgeht.

Für Kaffee und Kuchen sorgte ab 14.00 Uhr der Heimatverein.

Bevor es losgehen kann, finden sich fleißige Mitglieder ein, um für das Konzert alles herzurichten.
Das Kuchenbuffet ist fertig, es kann losgehen!
Während in der Remise für Kaffee und Kuchen ganz schön Geld zusammengekommen ist, …
… wurde im Hintergrund fleißig gearbeitet.

Einen besonderen Höhepunkt erwartete die Besucher um 14.00 Uhr in der Beletage des Neuen Schlosses mit der Ausstellungseröffnung einer Bildergalerie von Künstlern aus Berlin, Halle, Bittkau und dem Tangermünder – Gymnasium. Diese Ausstellung kann noch bis September besucht werden, Anmeldungen bei Rainer Krause, Tel. 03935/211133.

Rainer Krause (links) eröffnete die Ausstellung

Ab 15.00 Uhr haben die Alltagspoeten Friedrich & Wiesenhütter aus Berlin auf der Kaffeewiese hinter der Remise am Neuen Schloss die Besucher mit handgemachter Musik, erstklassigem Gitarrenspiel und humorvoller Moderation unterhalten. Das Duo erzählte in seinen Liedern mit Herz und Humor vom Leben, vom Alltag und von Menschen, die man kennt – berührend, augenzwinkernd und ehrlich.

Alltagspoeten Friedrich & Wiesenhütter

Unser Vorsitzender Gerhard Borstell hat – wie erwartet – viele Interessierte auf seinem Parkspaziergang mitgenommen.

Gerhard Borstell (links) im Gespräch mit Gästen

Die Landesinitiative Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt wurde an einem Informationsstand von Sven Biermann präsentiert. Er informierte auch über eine neue innovative digitale Anwendung, nämlich dem Gartenträume-Stempelpass, der den Parkbesuch spielerisch, informativ und nachhaltig erlebbar machen soll. Besucherinnen und Besucher können die Web-App kostenfrei und ohne Download direkt über www.gartentraeume-stempelpass.de nutzen. Der Tangerhütter Stadtpark ist mit drei Stempelstationen dabei.

Erstmalig war auch die Lebenshilfe mit einem Verkaufsstand von getöpferten Arbeiten auf der Kaffeewiese dabei.

Info-Stand zu Gartenträume-Parks in Sachsen-Anhalt mit
Sven Biermann (v. links), Frank Jelitte, Normen Rentner
… viel Betrieb am Stand der Lebenshilfe …
Fotos: K.-D. Mollenhauer, R. Weber

Die Veranstaltung fand großen Zuspruch und zahlreiche Gäste kamen aus Tangerhütte und Umgebung, um bei Kaffee, Kuchen und schöner Musik den Saisonstart der Konzertreihe zu genießen.
Wir hoffen, dass wir nach dem gelungenen Auftakt mit Hilfe weiterer Tangerhütter Vereine – wie in der Vergangenheit – die Konzerte im Gartenträume-Park kontinuierlich über die Sommermonate fortsetzen können.


23. April 2026 – Frühjahrsputz in der Remise

(LL) Auch zum diesjährigen Frühjahrsputz wurde in unserem Gartenträume-Cafè kräftig angepackt. Bereits um 9:30 Uhr trafen sich 16 motivierte und gut gelaunte Mitglieder des Heimatvereins um die Remise und Küche für das bevorstehende Frühlingserwachen und die Sommermonate vorzubereiten. Ausgestattet mit Eimer, Putztüchern und Besen wurden die Fenster und Türen, die Tische und Stühle sowie der Fußboden in der Remise geputzt. In der Küche wurde das Kaffeegeschirr gespült und wieder in die Edelstahlschränke eingeräumt. Alles ist wieder sauber.

Auch stand das Aufräumen des alten Küchenraumes des damaligen Pflegeheimes an, welcher sich in der letzten Zeit zu einer regelrechten „Rumpelkammer“ als Abstellraum für Diverses entwickelt hat. Jetzt finden unsere Gratenmöbel wieder übersichtlich Platz.

Nach zwei Stunden war die Arbeit geschafft. Nun gab es noch Kaffee und Kuchen als „Dankeschön“ an alle, die wieder bei dem Arbeitseinsatz mitgemacht und geholfen haben.

Fotos: Ria Weber


22. April 2026 – Fahrradtour nach Jerchel

(RWR) Am Treffpunkt trafen sich 20 Fahrradfreunde. Nach der Begrüßung durch Albrecht Ehrmann machten wir uns auf den Weg.

Wir fuhren zuerst in einer nicht enden wollenden Fahrradkette durch die Stadt, am Ortsausgang dann Richtung Grieben und in Scheeren legten wir eine kurze Rast ein. In Jerchel angekommen ging es gleich zur Gaststätte „Zum Amboss“ und dort wurden wir von der ältesten Gastwirtin der Region, Resi Müller, mit einer Brotzeit versorgt.

Anschließend hat uns Frau Eva-Maria Herbst, die Ortschronistin in Jerchel, viel Wissenswertes rund um den Ort erzählt, wir besuchten die Heimatstube und die Kirche. Danach fuhren wir zum Gutshaus, das als Gemeindehaus genutzt wird.

Frau Herbst (l.), Frau Müller
Frau Herbst (rechts) erklärt in der Heimatstube
im Gutshaus, Gemeindesaal
im Gutshaus, Gemeindesaal

Die Heimfahrt führte uns durch den Wald nach Weißewarte, entlang des Tangers nach Tangerhütte. An der Schutzhütte bei Weißewarte haben wir noch einmal Halt gemacht.

Fotos: Ria Weber

Der Frühling ist da! Nicht nur die großen, kräftig gelben Korbblüten des Löwenzahns sind prächtig anzusehen, alles sprießt und grünt und die Natur wird wieder bunter. Es war eine schöne Fahrt in den Frühling. Auch die Fahrer mit Bio-Fahrrad sind gut mit der Wegwahl und Fahrgeschwindigkeit zurechtgekommen.

Die nächste Fahrradtour am 13.05.2026 geht nach Zibberick. Dort wollen wir den Spargelhof Bamme besuchen.


18./19. April 2026 – Wochenendfahrt zur Partnergemeinde Extertal


(LL) Es war wieder so weit, 44 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins Tangerhütte freuten sich auf ein erlebnisreiches Wochenende mit unserem Partnerverein „Heimat- und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld e.V.“ in Extertal.

Die langjährige Tradition der gegenseitigen Besuche soll fortgeführt werden und in diesem Jahr ist unser Heimatverein nach Extertal eingeladen, um die Partnerschaft zu festigen, gemeinsam Zeit zu verbringen und touristische Highlights zu erleben. Ein abwechslungsreiches und interessantes Programm wurde von Fred Pichnik und Rainer Krause ausgearbeitet.

Unsere Reise startet samstags mit dem Bus der Fa. Krüger und die Fahrerin Petra ist uns schon von vergangenen Reisen als sichere und umsichtige Busfahrerin bekannt.

In Extertal angekommen wurden wir vom Bürgermeister der Gemeinde Extertal Christian Sauter im Rathaus empfangen. Er würdigte die lebendige und freundschaftliche Partnerschaft zwischen den beiden Heimatvereinen, nicht nur das langjährige Engagement der Vereinsspitze um Gerhard Borstell, Rainer Krause und Sven Biermann, insbesondere auch die Verdienste der ehemaligen Schulleiter Fred Pichnik und Norbert Grewatsch hob er hervor. Ihnen wurden kleine Extertaler Gastgeschenke, stellvertretend für alle überreicht.

v.l.: C. Sauter, G. Borstell, F. Pichnik, R. Krause, S. Biermann, N. Grewatsch

Nach der Begrüßung zeigte uns Julia Stein vom Partnerverein auf einem kleinen Stadtrundgang entlang der Mittelstraße die Kirche, den Apotheken-Brunnen, den Marktplatz, das alte Kino und den in den letzten Jahren entstandenen Park mit seinen Kunstobjekten.

Danach brachte uns der Bus auf den ca. 370 m hohen Hausberg die Hohe Asch, wo wir von den Vereinsmitgliedern mit Erbsensuppe und Getränken bestens versorgt wurden. Hier verweilten wir einige Zeit, genossen die Sonne und die Aussicht.

Am Nachmittag besuchten wir das Städtchen Bodenwerder mit dem kleinen, liebevoll ausgestatteten Münchhausen-Museum. Die ehrenamtliche Museumsleiterin Dr. Claudia Erler führte uns durch das Museum und gab uns ihr Wissen um die Recherchen zur Person und des Phänomens des Hieronymus von Münchhausen weiter. Dabei war ihr vordringliches Anliegen, das populäre Bild des sogenannten Lügenbarons zu revidieren, Münchhausen angemessen historisch in seine Zeit der Aufklärung zu verorten und dennoch den Zauber seiner Erzählungen beizubehalten. Witzig, scharfsinnig und äußerst kurzweilig unterhielt sie uns mit einer Mischung aus Geschichten-Erzählen und biografisch historischen Erläuterungen, die zum Nachdenken anregten und den Lügenbaron in einem ganz anderen Licht erscheinen ließen. Sehr nett gemacht, einfach lohnenswert. Vielen Dank für diese interessante Präsentation.

Auf dem kleinen Rundgang durch den Ort bei bestem Sonnenschein erinnern Skulpturen, Brunnen und Gedenktafeln an den berühmtesten Sohn der Stadt. Überall waren die Geschichten des Barons von Münchhausen gegenwärtig.

Im Stadt-Café-Lutz haben wir Kaffeepause gemacht, das Gehörte sacken lassen und unter anderen auch Münchhausentorte gegessen.

Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit Vertretern des Partnervereins in geselliger Runde. Es wurde an alte Zeiten erinnert, Anekdoten von früher erzählt, lustig verpackt und manch einer aus der Runde von dem Bauernpoeten Friedo Petig aus Lippe mit seinen Geschichten, die zugleich Gedichte sind, humorvoll, herzvoll und deftig aufs Korn genommen. Wir hatten Spaß dem Humoristen zuzuhören. Als nette Geste erhielten alle Teilnehmer aus Tangerhütte einen seiner ersten Bände der Erfolgsreihe DER LIPPER AN SICH geschenkt.

Klaus-Dieter Mollenhauer stellte die Aktivitäten des Tangerhütter Heimatvereins als Bildvortrag vor und Kerstin Langnaese brachte ihre Veeh-Harfe mit und spiele darauf verschiedene Stücke. Auch wurde am Abend gemeinsam gesungen. Selbst zu später Stunde wurden noch intensive Gespräche geführt – ein deutliches Zeichen für einen rundum gelungenen und anregenden Abend.


Am Sonntag um 9:00 Uhr ging es mit dem Bus in die Weser-Stadt Minden. Auch heute unterhielt uns Fred Pichnik auf der Fahrt mit interessanten Geschichten über Land und Leute im Lippischen Bergland.

Über die Glacisbrücke Minden überquerten wir zu Fuß die Weser und erreichten die Altstadt. Hier wurden wir von zwei Stadtführern empfangen und in zwei Gruppen erkundeten wir die untere Altstadt mit Dom, als Bischhofssitz zu Zeiten von Karl dem Großen, dem mächtigen Bau des Alten Rathauses, die schöne ehemalige Löwenapotheke, das schöne alte Haus Schmieding neben weiteren früheren herrschaftlichen Häusern und die obere Altstadt mit dem mächtigen Bau des alten Proviantmagazins von 1836 und der Martinikirche. Auch sind wir da oben einem Urgestein begegnet, dem Mindener Buttjer, eine von Künstler Paul Wedepohl geschaffene Statue, die sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Wahrzeichen Mindens entwickelt hat.

im Dom
Rathaus und Marktplatz
ehemalige Löwenapotheke
Mindener Buttjer
Martinikirche

Nach einer kurzen Mittagspause im Restaurant auf dem Marktplatz fuhren wir zum Wasserstraßenkreuz Minden – dem größten Doppel-Wasserstraßenkreuz der Welt. Hier kreuzt der Mittellandkanal seit 1914 auf einer 341 m langen Brücke die Weser.

Bevor unsere Schleusenfahrt losging, hatten wir genügend Zeit im Informationszentrum einen Überblick über das imposante Bauwerk zu bekommen. Hier verschmelzen Technik, Geschichte und Natur zu einem einzigartigen Erlebnis.

Die zweistündige Fahrt auf der Weser und dem Mittellandkanal war ein Highlight für alle Teilnehmer und die Wasserbaukunst auch von Wasserseite aus sehr interessant zu bestaunen.

Fotos: R. u. K-D. Mollenhauer, L. Ling, R. Weber

Nach einer innigen Verabschiedung von den Extertalern traten wir die Heimfahrt an.

Zufrieden, mit touristischen und persönlichen Erlebnissen und vielen neuen Eindrücken im Gepäck, so kehrten wir am Sonntagabend nach Tangerhütte zurück.

Ein großes Dankeschön an unsere Busfahrerin Petra, die uns wieder sicher nach Hause gebracht hat.

Vielen Dank an die Organisatoren, die diese interessante Wochenendfahrt ermöglicht haben.

Wir machen uns jetzt schon Gedanken, wie wir unsere Freunde aus Extertal im nächsten Jahr touristisch und kulturell erfreuen können.


08. April 2026 – Radtour nach Demker


(RWR) Die erste Fahrradtour mit dem Heimatverein in diesem Jahr war eine gute Gelegenheit, zusammen einen erlebnisreichen Tag zu haben. Es war kalt – gerade mal 6 Grad – aber die Sonne lacht und es sind ja für den Tag 14-16 Grad angekündigt. Die Planung und Durchführung der Tour hat Vereinsmitglied Albrecht Ehrmann übernommen.

Am Treffpunkt haben sich 13 Fahrradfreunde eingefunden. Wir starteten unsere Tour durch die Stadt und fuhren Richtung Weißewarte entlang des straßenbegleitenden Radwegs der L 31. Etwa nach 4 – 5 km fuhren wir links in den Wald und legten unseren ersten Stopp ein. Albrecht Ehrmann erzählte uns über den zu Wehrmachtszeiten in diesem Wald existierenden Flugplatz, der 1937 zur Ausbildung erbaut wurde. Hier waren unter anderem das Fallschirm-Granatwerfer-Lehr-Bataillon und das Fallschirmjäger-Ergänzungsbataillon-3 stationiert. Gegen Kriegsende wurden hier noch in Kürze junge Soldaten für die Front ausgebildet. Leider existieren nur noch Fundamente der Gebäude und es ist schwer vorstellbar, dass rundum ca. 40 Baracken gestanden haben sollen. Er zeigte uns noch Fotografien von damaliger Zeit.
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Weiter fuhren wir durch Feld und Flur nach Weißewarte und auf dem Deich nach Köckte. Mit einem Abstecher in das verträumte Elversdorf erreichten wir gegen Mittag Demker wo wir gemütlich unser Picknick genossen. Gestärkt besuchten wir im Anschluss die Kirche, die extra für uns von Frau Teek aufgeschlossen wurde.

Fotos: Ria Weber

Der Rückweg führte uns wieder über Weißewarte, entlang des Tangers nach Tangerhütte.
Die nächste Fahrradtour am 22.04.2026 geht nach Jerchel.


16. März 2026 – Mitgliederversammlung

(LL) Am vergangenen Montag (16. März 2026) hatte der Heimatverein zur jährlichen Mitgliederversammlung ins Kulturhaus eingeladen.
Unser Vorsitzender Gerhard Borstell begrüßte alle Anwesenden zur Mitgliederversammlung und war begeistert, dass so viele Mitglieder Interesse an der Arbeit des Vereins zeigen, denn der Saal füllte sich schnell mit 70 Personen und es mussten kurzfristig noch Tische und Stühle herangeschafft werden.


Nach der Begrüßung wurde schweigend allen Verstorbenen des Heimatvereins gedacht. Anschließend wurde die Beschlussfähigkeit der Versammlung offiziell festgestellt.

Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Mollenhauer präsentierte den Bericht des Vorstands als eine sehr gelungene und interessante Zusammenfassung der Aktivitäten des Heimatvereins, der mit großem Interesse der Teilnehmer verfolgt wurde. Hier zeigt sich wieder einmal, wie viel der Heimatverein alljährlich leistet. Nicht nur die monatlichen Veranstaltungen um den Gartenträume-Park, auch die Arbeitseinsätze rund um das Neue Schloss, den Wasserfall und den historischen Objekten, die Partnerschaftspflege zur Partnergemeinde Extertal, viele andere Termine über das ganze Jahr verteilt, werden von den Mitgliedern geleistet. Klaus-Dieter Mollenhauer dankte nach seinem Vortrag allen Helfern, die sich beständig für den Heimatverein engagieren.

Der Finanzbericht für das vergangene Jahr wurde von unserer Kassenwartin Inge Harsdorf vorgetragen. Eine gute Buchführung seit vielen Jahren zahlt sich aus und so kann der Heimatverein auf eine solide Kassenführung und einen wohlüberlegten Haushalt zurückblicken. Inge Harsdorf freute sich, dass der solide Haushalt nur durch die Mitarbeit und Unterstützung der Mitglieder und Spender möglich war und dafür sprach sie ein großes Dankeschön aus.
So fiel auch der Bericht der Kassenprüfung durch Maria Mocha aus: lückenlose und transparente Buchführung sowie vollständige Belege wurden unserer Kassenwartin Inge Harsdorf bescheinigt.

Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Revisionskommission wurde die Berichterstattung beendet, der alte Vorstand entlastet und Vorschläge für den neuen Vorstand unterbreitet. Die langjährigen Mitglieder des alten Vorstandes Rosemarie Knoop und Udo Fluthwedel traten aus persönlichen bzw. Altersgründen nicht wieder für eine Neuwahl an. Für ihre langjährige Tätigkeit im Vorstand wurden die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder durch Gerhard Borstell mit einem Präsent geehrt.

Nach der Wahl der Wahlkommission wurden die einzelnen Mitglieder des neuen Vorstands in offener Abstimmung einstimmig gewählt:

  • Vorsitzender: Gerhard Borstell
  • 1. Stellvertreter: Sven Biermann
  • 2. Stellvertreter: Ingo Kristin (neu)

erweiterter Vorstand:

  • Kassenwartin: Inge Harsdorf
  • Schriftführer: Klaus-Dieter Mollenhauer
  • Beauftragter für Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Lutz Ling
  • drei weitere Mitglieder als Beisitzer: Doris Lange (neu), Normen Rentner und Fritz Dittberner



Zum Abschluss gab Lutz Ling noch einige Ausführungen zur Entwicklung des Mitgliederbestandes. Der Heimatverein hat derzeit 90 Mitglieder. Die Zukunft des Heimatvereins kann nur gesichert werden, wenn sich mehr jüngere Mitglieder mit neuen Ideen und Einsatzbereitschaft für unseren Verein entscheiden. Mit Freude konnten wir in 2025/2026 drei Mitglieder vom Briester Verein, die sich um den Erhalt der Briester Kapelle bemühen und weitere sechs junge Mitglieder für den Verein gewinnen, sodass das Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder nun auf 71 Jahre gesenkt werden konnte.


Weiter stellte Lutz Ling noch den Arbeitsplan für 2026 vor, der jetzt im Internet heruntergeladen werden kann.
Vereinsmitglied Christiane Stiegler hatte noch ein besonderes Geschenk für den Heimatverein. Sie überreichte an Gerhard Borstell eine historische Architekten-Zeichnung von einem Teehäuschen zum Schlosspark zu Tangerhütte.

Fotos: K.-D. Mollenhauer, L. Ling


Bevor die diesjährige Jahreshauptversammlung offiziell vom Vorsitzenden Gerhard Borstell geschlossen wurde, hat er noch zwei „Geburtstagskinder“ zu ihren runden Geburtstagen geehrt und der gemütliche Teil der Veranstaltung wurde eingeleitet. Den kleinen Imbiss ließen sich alle Teilnehmer schmecken.


(LL) Sicher haben Sie schon bemerkt, dass unsere Webseite nicht im gewohnten Layout erscheint.
Diesen Schritt haben wir uns nicht leicht gemacht, aber unsere vorherige Webseite basierte auf einer Webseiten-Vorlage, die mit der aktuellen WordPress-Version (ein Content-Management-System, mit dem Webseiten erstellt werden können) und der aktuellen Skriptsprache nicht kompatible war. Ein Update auf die neusten Versionen war somit nicht gegeben.

Unsere Internetseite betreibt der Heimatverein nun schon zehn Jahre und Software verändert sich, um besser zu werden und den Entwicklungen am Markt Stand halten zu können. So werden Funktion innerhalb einer Software neu entwickelt oder verbessert. Die Optik muss zudem an technischen Fortschritt (mobile Geräte) angepasst werden. Nicht zu vergessen die kritischen Sicherheitsaspekte, die ebenfalls Updates erfordern. Deshalb war es auch für unsere Webseite unbedingt notwendig, auf die neusten Standards upzudaten.

Die Webseiten-Vorlage, die wir jetzt für unsere Internetseite benutzen, ist aktuell. Wir waren bestrebt, die gewohnte Seitenstruktur beizubehalten, damit Sie mühelos die für Sie interessanten Themen finden.